Clamp-on-Durchflussmessung in Brauereien
Berührungslose Messtechnik für die Prozessüberwachung
Die Überwachung bestehender Rohrsysteme stellt Brauereien häufig vor Herausforderungen. Katronic Clamp-on-Ultraschallmesstechnik ermöglicht präzise Durchflussmessung schnell, flexibel und ohne Produktionsunterbrechungen.
Messaufgabe und Anforderungen
Für die Überwachung ihrer Brau-, Reinigungs- und Energieprozesse suchte die Molson Coors Brewing Company nach einer zuverlässigen, robusten und genauen Lösung. Dabei standen die Ingenieure der Brauerei vor der Herausforderung, dass sie weder die Möglichkeit hatten, die bestehenden Einbau-Durchflussmesser zu überprüfen noch den Durchfluss in Leitungen ohne fest installierte Durchflussmessgeräte zu messen. Besonders schwierig gestaltete sich dies bei den Wasserversorgungs- und Reinigungszuleitungen, da diese Rohrsysteme bereits seit langer Zeit in Betrieb waren. Dies galt ebenso für den Abwasserabfluss der Anlage, bei welchem strenge Umweltvorschriften erfüllt werden mussten.
Projektspezifikationen auf einen Blick
- Industrie: Lebensmittel und Getränke
- Installationstyp: Portabel
- Medium: Wasser, Bier, Ätzmittel,
- Rohrmaterial: Edelstahl
- Rohrdurchmesser: 25 … 250 mm
- Temperatur: Bis zu +130 °C
- Anzahl der Messkanäle: 2
Technische Lösung
Die Lösung bot der portable Clamp-on-Durchflussmesser KATflow 230 mit zwei Messkanälen. Die Nutzung dieses Messgerätes ermöglichte es den Ingenieuren, eine komplette Übersicht von allen kritischen Leitungen innerhalb des Produktionsprozesses zu erstellen, ohne die Produktion unterbrechen zu müssen.
Messdurchführung und Ergebnisse
Dank der schnellen Programmierbarkeit des Durchflussmessers und der unkomplizierten Installation der Sensoren konnten mehrere Leitungen zeitgleich innerhalb kürzester Zeit überprüft werden. Die eingriffsfreien Messungen eliminierten dabei das Risiko einer Verunreinigung der strömenden Flüssigkeiten.
Der Einsatz des KATflow-Durchflussmessers war erfolgreich und erfreute sich großer Beliebtheit im Ingenieurteam. Sie waren „mit dem hohen Leistungsspektrum des Gerätes, der Bedienfreundlichkeit und der exzellenten Verarbeitungsqualität der Sensoren als auch des elektronischen Messumformers hochzufrieden”.
Bildnachweis: Bild wurde mit KI generiert