Durchflussmessung im Trinkwassernetz unter hygienischen Anforderungen
Zuverlässige Daten für sichere Trinkwasserversorgung
Infolge von Schäden durch hohe Wasserdruckbelastungen benötigte die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH eine neue Messsystemlösung, die diesen standhalten kann und zugleich verlässliche Ergebnisse ohne Kontakt zum Medium liefert. Da kundenseitig bereits positive Erfahrungen mit Clamp-on-Durchflussmessung gesammelt wurden, entschied sich der Fernwasserversorger zum Kauf des stationären Ultraschalldurchflussmessers KATflow 150.
Messaufgabe und Anforderungen
Um die Trinkwasserversorgung der Endkunden in der Region zuverlässig sicherzustellen, sind hohe Energiemengen und leistungsstarke Pumpensysteme erforderlich. In der Regel sind mehrere Pumpkraftwerke an dieser Aufgabe beteiligt, was zu hohen Wasserdrücken im Leitungsnetz führen kann. Diese sind zwar für den Transport des Wassers notwendig, stellen jedoch gleichzeitig eine erhebliche Belastung für die eingesetzte Messtechnik dar. Der zuvor installierte elektrische Durchflussmesser hielt dem Betrieb unter Vollast nicht mehr stand und wurde beschädigt, weswegen die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH ein geeignetes Messsystem für eine Durchflussmessstelle suchte. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass die neue Messeinrichtung keinen Kontakt mit dem Medium haben durfte. Hinzukommend spielten auch die Einhaltung der hohen hygienischen Standards in der Trinkwasserversorgung und die beengten Platzverhältnisse eine entscheidende Rolle bei der Auswahl.
Projektspezifikationen auf einen Blick
- Industrie: Wasser und Abwasser
- Durchflussmesser: KATflow 150
- Installationstyp: Festinstallation
- Medium: Trinkwasser
- Temperatur: Normalbereich
- Rohrmaterial: Stahl
- Rohrdurchmesser: 800 mm
- Durchflussrate: Variierend
Technische Lösung
Die Lösung bot der stationären Ultraschalldurchflussmessgerätes KATflow 150 mit vielfältigen Ausgangsoptionen zur Einbindung in das Kundennetzwerk mittels Analogausgang und Profibus-Schnittstelle. Die Anschaffungskosten des Messsystems fielen gegenüber vergleichbarer invasiver Messtechnik deutlich geringer aus. Zusätzlich konnte der Personal- und Logistikaufwand für die Inbetriebnahme erheblich reduziert werden.
Messdurchführung und Ergebnisse
Dank der eingriffsfreien Clamp-on-Technik war es nicht notwendig, den Prozess zu unterbrechen, Umbauten vorzunehmen oder die Rohrleitung zu öffnen. Regelmäßige Reinigungsspülungen zum Entfernen von Ablagerungen an Messsonden entfallen somit gänzlich. Das installierte Messsystem liefert nun kontinuierlich zuverlässige Daten an die Leitwarte, wodurch der betroffene Netzabschnitt ständig überwacht wird und ein schnelles Eingreifen im Schadensfall gewährleistet ist. Die Messgenauigkeit des Ultraschalldurchflussmessers wurde vom Kunden ausdrücklich gelobt und anhand von Vergleichszahlen belegt, sodass Katronic auch für zukünftige Messaufgaben zu Rate gezogen wird.
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